Die Sintflut in Kharkiv

14. Juli 2020 - Gestern, am späten Nachmittag, hat es hier in Kharkiv ein Mordsgewitter gegeben. Und danach hat es bis zum frühen Morgen wie aus Eimern geschüttet. Nach den ukrainischen Niederschlagsuafzeichnungen ist in dieser Nacht mehr Regen gefallen, als normalerweise im Monatsdurchschnitt für den kompletten Juli.

Das High Quality Fahrzeugdach meines ukrainischen Buchanka

Als ich heute morgen zu Sid kam, habe ich dann auch zu spüren bekommen, dass es wie Sau geregnet hatte. Aufgrund der enormen Spaltmaße an der Fahrertür (ok - an den anderen Türen auch, der Wind hat den Regen aber auf die Fahrerseite getrieben) hat es reingeregnet. Nicht nur, dass Wasser auf der unteren Trittstufe der Fahrertür stand - auch der Fahrersitz war im ersten Drittel gut nass und die Fahrersitzkonsole hat auch einiges abbekommen.

Wo kommt das Regenwasser auf der Ladefläche her?

Und hinten auf der Ladefläche stand eine Riesenpfütze. Ich bin mir gar nicht sicher, ob es jetzt irgendwo durch das Dach reingeregnet hat oder durch die maroden Schiebefenster (ukrainische Bauart - noch mieser als die original UAZ Schiebefenster). Naja - drei der fünf Schiebefenster mit ihren moosbesetzten Gummidichtungen will ich eh funktionslos machen und mit mittels Sikeflex abdichten. So gesehen also kein echtes Problem.


Das Foto habe ich schon vor einigen Tagen gemacht - vor dem grossen Regen - damit man mal eine Vorstellung davon hat, um wieviel mieser die Verarbeitungsqualität einer ukrainischen Karrosserie und eines ukrainischen Daches im Vergleich zum originalen UAZ Aufbau ist.

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